Quecksilber-Belastung von Nahrungsmitteln


Auch nach einer erfolgreichen Amalgam-Ausleitung kann es wieder zu einer erneuten Aufnahme von Quecksilber oder anderen Schwermetallen in den Organismus kommen.


Ursache dieser erneuten Aufnahme von Schwermetallen in den Körper ist hauptsächlich eine mit Schwermetallen belastete Nahrung. Unsere Nahrungsmittel sind zum Teil stark schwermetallbelastet.


Solche Nahrungsmittel sollten Sie deshalb in Zukunft unbedingt meiden.


Die am stärksten mit Quecksilber belasteten Nahrungsmittel sind


küstennah lebende Seetiere (Flussmündungen)
Krabben und Muscheln (Tiere des Seebodens, Schwermetalle sinken nach unten)
• große Raubfische, die am Ende der Nahrungskette stehen: Thunfische, Haie, Lachse


Die Meerestiere am Ende der Nahrungskette konzentrieren Schwermetalle fünfmillionenmal (!) gegenüber der Umgebung (Meerwasser), weil sie am Ende der Nahrungskette stehen.
Nahrungsmittel, die diese Produkte enthalten, sollten Sie auf jeden Fall meiden. Auch Binnensee und Flussfische sind heute leider nicht mehr frei von Schwermetallen. Der Mensch, Fische und Tiere verwandeln metallisches Quecksilber in organisches Quecksilber, das 100 x toxischer ist. Das ist der besondere Grund, keine Meereslebewesen zu essen, wenn bereits eine Schwermetallbelastung vorliegt. Der Mensch hat heute auch einen bis zu eintausendmal(!) höherer Bleispiegel als vor 400 Jahren.


Geflügel wird heute allgemein mit Fischmehl gefüttert. Deshalb sind Geflügel wie auch die Eier mit Schwermetallen belastet und sollten gemieden werden. Kaufen Sie nur Geflügel und Eier aus
einwandfreier, d.h. fischmehlfreier Produktion. Das ist im Allgemeinen nur bei kleiner Produktion der Fall.


Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Grapefruits) und
• Kiwis


werden noch in den Erzeugerländern vor dem Transport zur Desinfektion mit quecksilberhaltigen Lösungen behandelt oder schon während des Wachstums. Deshalb enthalten diese Früchte, sofern Sie nicht aus biologischer Erzeugung stammen, Quecksilber.


Obstsäfte
aus nichtbiologisch erzeugten Zitrusfrüchten enthalten Quecksilber, da die Früchte vor der Saftherstellung nicht geschält werden.


Pilze sind bekannte Schwermetall-Sammler.


quecksilberhaltige Medikamente
Einige Medikamente sind quecksilberhaltig. Zu diesen gehören z.B. Desinfektionsmittel (Mercurochrom), verschiedene Augentropfen und auch einige homöopathische Komplexmittel. Dies trifft besonders auf die Lymphmittel zu (Traumeel, Tonsiotren, Meditonsin, Otovowen u.a.). Auf den
Packungen steht dabei für Quecksilber Mercurius (abgekürzt: Merc.) oder Hydrargyrum.


Lebertran, Fischölkapseln und Meeresalgen (nicht Süßwasser-Algen wie Chlorella und Spirulina) können belastet sein, wenn sie nicht gereinigt wurden, was nach der Gewinnung notwendig ist.

 

Quelle: Clemens Hart ⋅ Facharzt / Naturheilverfahren ⋅ Homöopathie ⋅ Ernährungsmediziner DAEM/DGEM
Altendorfer Straße 16 · 09113 Chemnitz ⋅ Tel.: 0371 / 33 60 400

 

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